Objektive – Fotografie in der Zahnarztpraxis


Objektive – Fotografie in der Zahnarztpraxis
von Dr. Andreas Habash

In der heutigen Zeit mit immer weiter fallenden Preisen im Sektor der digitalen Kameras, führt kein Weg mehr vorbei an den digitalen Spiegelreflexkameras.

Die Einsteigerkameras in diesem Bereich gibt es schon für ca 400.- € mit einem Standardobjektiv.

Hierzu benötigt man dann ein Makroobjektiv und einen entsprechenden Blitz.

Die Makroobjektive sind hochpräzise Festbrennweiten zwischen 50mm und 100mm.

Meiner Meinung nach hat sich das 100mm Objektiv in der Praxis für Aufnahmen von Zähnen bewährt.
Ich empfehle hierbei  auch immer manuell die Schärfe einzustellen.

Dieses Bild zeigt verschiedene Makroobjektive mit unterschiedlichen Brennweiten.

img_09921

Hier möchte ich nur ganz kurz auf  zwei Hauptunterschiede am Beispiel von Canon Originalobjektiven und den Makroobjektiven der sog. Fremdhersteller eingehen.

– das Canon EF 100 USM Makro hat einen Ultraschallmotor, der in der Autofokuseinstellung sehr präzise, schnell und fast lautlos fokussiert. Dies haben die Objektive von Sigma, Tamron und Tokina nicht. Ich finde diesen Punkt nicht wichtig, da meiner Meinung nach in der Makrofotografie die manuelle Einstellung dem Autofokus sowieso überlegen ist.

– die Objektive der Fremdhersteller verändern beim Scharfstellen die Länge. Dies mag in bestimmten Aufnahmesituationen als störend empfunden werden. Hier als Beispiel das Tamron SP AF DI 90mm 2,8 Macro.

img_08941img_08952

Die verschiedenen Blitzsysteme habe ich schon ein einem anderen Artikel im Blog beschrieben.

Ich werde demnächst mein Spiegelreflexsystem für die Praxis mit den Vor- und Nachteilen hier vorstellen.

Advertisements